Die Lese-Rechtschreib-Schule im Studienkreis
 
 

KURZ-CHECK Lese-Rechtschreibschwäche


Der vorgestellte Kurz-Check hilft Ihnen zu entscheiden, ob eine genauere Testung des Kindes auf eine mögliche Lese-Rechtschreibschwäche sinnvoll ist. Der Check allein kann jedoch eine fundierte Diagnosestellung nicht ersetzen, da er von subjektiven Eindrücken geleitet ist. Wenn die Schwierigkeiten über Wochen anhaltend auftreten, sollte man „Ja" anklicken.

Falls unser Kurz-Check eine Schwäche Ihres Kindes zeigt, nutzen Sie die Chance unseres Orientierungsmonats: Rechtschreibtest bei Verdacht auf LRS, ausführliche Testauswertung mit Beratungsgespräch, individueller Förderplan, regelmäßiger Austausch mit den Eltern, Begleitmappe für Eltern, 4 x 90 Minuten Förderunterricht in der Gruppe: Zusammen für nur 88,- Euro! Den dazugehörigen Gutschein erhalten Sie nach der Durchführung des Kurz-Checks.

Probleme beim Lesen: ja nein
Mein Kind rät eher, als dass es liest.
Es liest langsam und stockend.
Eigentlich 'gesicherte' Buchstaben werden nicht wiedererkannt.
Das Kind verliert die Zeile im Text, lässt Wörter, Silben oder Buchstaben aus, vertauscht sie oder fügt Wörter, Silben oder einzelne Buchstaben hinzu.
Das Gelesene wird zum Teil nicht verstanden und kann nur unzureichend wiedergegeben bzw. interpretiert werden.
Im Rechnen sind die Leistungen gut, allerdings verursachen Textaufgaben Probleme.
 
Probleme bei der Rechtschreibung: ja nein
Ungeübte Diktate, aber auch abgeschriebene Texte weisen eine hohe Fehlerzahl auf.
Wörter werden im selben Text häufig unterschiedlich falsch geschrieben.
Das Kind lässt Buchstaben oder Silben weg.
Optisch (h-k) oder akustisch (d-t) ähnliche Buchstaben werden verwechselt.
Das Kind schreibt langsam, verkrampft und unordentlich.
Der Wortschatz beim Schreiben ist deutlich kleiner als beim Sprechen.
 
Weitere Auffälligkeiten: ja nein
Das Kind versucht, den Umgang mit Schriftsprache zu vermeiden.
Es hört Einzellaute in Wörtern schlecht oder fehlerhaft.
Es spricht häufig undeutlich.
Es ist motorisch unruhig, leicht ablenkbar und kann sich schlecht konzentrieren.
Aufgaben, die ein Rhythmusgefühl erfordern wie Singen, Tanzen oder Reimen bereiten Schwierigkeiten.
Das Kind geht ungerne zur Schule und die Erledigung der Hausaufgaben erfolgt zögerlich und lustlos.

 


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Die Tests zur Feststellung einer Lese-Rechtschreibschwäche werden von qualifizierten Fachkräften in den Lese-Rechtschreib-Schulen durchgeführt. Sollte bei Ihrem Kind eine solche Lernschwäche festgestellt werden, können Sie gemeinsam mit den Experten die Planung der individuellen Förderung besprechen.

Die Lese-Rechtschreib-Schulen im Studienkreis bieten mit ihrem Rechtschreibkonzept eine auf die Stärken und Schwächen des Kindes abgestimmte Förderung an. Außerdem absolvieren die teilnehmenden Kinder Übungen zur Verbesserung der Lesefähigkeit und den wesentlichen Lernvoraussetzungen wie Motorik, Entspannung oder Konzentration, insbesondere zur „phonologischen Bewusstheit“ – also das Wissen um und Handeln mit gesprochener Sprache.
Jeder zweite Grundschüler hat Schwierigkeiten sich zu konzentrieren, haben Befragungen von Eltern gezeigt. Die Konzentrationsfähigkeit spielt auch bei dem Erlernen von Lesen, Schreiben und Rechnen eine große Rolle. So gehen Lernschwierigkeiten nicht selten mit Konzentrationsschwächen einher. Betroffenen Kindern sollte deshalb so früh wie möglich geholfen werden, damit sich schlechte Schulnoten gar nicht erst festsetzen.